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THW Jugendgruppe nimmt am Wandertag der Kreisfeuerwehrjugend teil

Eine besondere Form des Wassertransports
Eine besondere Form des Wassertransports

Heute fand in der Gemeinde Duchroth der jährliche Wandertag der Jugendfeuerwehren im Landkreis Bad Kreuznach statt. Die THW-Jugend ist hierzu bereits traditionell als Gast eingeladen. Neben einer schönen Wanderstrecke waren auch zahlreiche Aufgaben zu bewältigen. Die Feuerwehr Duchroth hat sich für dafür einige Überraschungen ausgedacht. Diesmal waren neben feuerwehrtechnischem Wissen auch die Geschicklichkeit und das Allgemeinwissen der Teilnehmer gefragt.
Die sechs Jugendlichen des Technischen Hilfswerks erreichten im Wettkampf den 14. Platz und lagen somit im vorderen Mittelfeld. Für Ihre Anstrengungen durften Sie neben einer Urkunde auch einen Pokal mitnehmen, der fortan Ihren Jugendraum schmücken wird.

Nicht nur für die Kreisfeuerwehrjugend und die THW-Jugend ist eine enge Zusammenarbeit selbstverständlich. Auch die großen Kameraden von Technischem Hilfswerk und Feuerwehr unterstützen sich gegenseitig. So fand die Siegerehrung mit über 300 Teilnehmern dieses Jahr im Zelt des Technischen Hilfswerks statt.
 

 

Fahrsicherheitsprogramm für THW Fahrzeugführer

Sebastian Korrell führt den GKW1 durch den Slalomparcours
Sebastian Korrell führt den GKW1 durch den Slalomparcours

Am gestrigen Freitag nahmen 16 Fahrer von Einsatzfahrzeugen aus den THW Ortsverbänden Bad Kreuznach, Mainz und Wörrstadt in Mainz-Finthen an einem Fahrsicherheitsprogramm teil. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Rheinland Pfalz e.V. wurde dieses Programm erstmals exklusiv für das Technische Hilfswerk angeboten. Ziel des Programms ist es, Fahrer von THW Einsatzfahrzeugen darauf vorzubereiten, das tonnenschwere Fahrzeug auch in Extremsituationen zu beherrschen. David Faber und Tim Veith von der Berufsfeuerwehr Mainz zeigten in zahlreichen praktischen Übungen, wie sich das Fahrzeug auf unterschiedlichen Untergründen beim Bremsen verhält, wie man vor Hindernissen ausweicht und das Fahrzeug lenkt um sicher den Einsatzort zu erreichen. Auch erfahrene THW Fahrer wurden gestern auf dem ACE-Übungsgelände zum Teil erstmals mit derartigen Situationen konfrontiert. David Faber als Fazit des gestrigen Programms: "Hier werden die Grundkenntnisse der einzelnen Fahrer vertieft, damit das Fahrzeug und die Mannschafft künftig noch sicherer unterwegs sind. Es ist besser die Fahrer werden erstmals hier übungsmäßig mit Extremsituationen konfrontiert als im Einsatz. Wenn dadurch nur ein Unfall vermieden werden kann, haben sich der Aufwand und die Kosten gelohnt".

Die Teilnehmer aus Bad Kreuznach: Bastian Barvik, Sebastian Korrell, Benjamin Weyand und Sebastian Weidner
Die Teilnehmer aus Bad Kreuznach: Bastian Barvik, Sebastian Korrell, Benjamin Weyand und Sebastian Weidner

Die 16 Teilnehmer aus den drei THW Ortsverbänden waren jedenfalls mit hohem Engagement dabei und meisterten nach den Anweisungen von Faber und Veith schwierigste Situationen. Auch für Sie hat es sich gelohnt, sich in Ihrer Freizeit weiterbilden zu lassen, um künftig ihr ehrenamtliches Engagement im Technischen Hilfswerk noch sicherer ausüben zu können.

 

THW Bad Kreuznach präsentiert sich im Kompostwerk

Beim Spiel hatten auch die Großen ihren Spass
Beim Spiel hatten auch die Großen ihren Spass

Am vergangenen Samstag öffnete das Kompostwerk Bad Kreuznach anlässlich des 25 jährigen Bestehens seine Türen für die Bevölkerung. Das Technische Hilfswerk beteiligte sich am Tag der offenen Tür mit einer Fahrzeugausstellung und Spielen für Jung und Alt. Interessierte konnten die verschiedenen Rettungsmittel des Gerätekraftwagen besichtigen und an verschiedenen Spielen ihr Geschick üben. So musste unter anderem ein mit Wasser gefüllter Ballon mit einem hydraulischen Rettungsspreizer von einem Gefäß in ein anderes umgelagert werden. Die Kunst dabei war, den Spreizer so gefühlvoll zu bedienen, dass der Ballon weder herunterfiel, noch platzte.
Neben den zahlreichen anderen Attraktionen hatten die kleinen und großen Besucher am Tag der offenen Tür des Kompostwerks auch beim Technischen Hilfswerk viel Spaß.
 

 

THW Bad Kreuznach an länderübergreifender Übung in Mainz beteiligt

Informationsaustausch über Funk. Die Lage wird an der Magnetwand dargestellt
Informationsaustausch über Funk. Die Lage wird an der Magnetwand dargestellt

Am vergangenen Samstag übten die Führung/Kommunikation- und Logistikeinheiten des Technischen Hilfswerks aus den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland in der Mainzer Kurmainz-Kaserne. Angenommen wurde ein Hochwasser im Landkreis Germersheim, bei dem mehrere Technische Züge und zahlreiche THW Fachgruppen zum Einsatz kamen. Das Technische Hilfswerk stellt mit der Fachgruppe Führung/Kommunikation eine eigene Einheit auf, die derart große Einsätze koordiniert. Die Fachgruppe Logistik versorgt die THW Einsatzkräfte mit nötigem Material vom Sandsack bis zum Kraftstoff für die Hochleistungspumpen und repariert bei Bedarf Geräte am Einsatzort. Mehrere dieser besonderen Fachgruppen können sich dabei ergänzen oder abwechseln.
 

Im eigenen Werkstattcontainer werden defekte Geräte repariert
Im eigenen Werkstattcontainer werden defekte Geräte repariert

Die in Bad Kreuznach stationierte Logistikeinheit und der Führungstrupp des Technischen Zuges nahmen mit acht Helfern an der Übung teil. Während die Logistiker Verbrauchsmaterial bereitstellten und verschiedenen Geräte instand setzten mussten, spielte der Führungstrupp einen Gegenpart für die eingesetzten Fachgruppen Führung/Kommunikation. Sie nahmen Einsatzaufträge entgegen und gaben Statusmeldungen und Anfragen zurück. Das Fazit nach über acht Stunden Übung war durchweg positiv. Die in der Abschlussbesprechung gewonnenen Erkenntnisse werden nun in den nächsten Monaten in die Ausbildung in Bad Kreuznach einfließen.

 

Jugendfeuerwehr und THW-Jugend gemeinsam bei den Technik-Workshops der Handwerkskammer

Die Gerüstbauer von Feuerwehr- und THW-Jugend beim Gerüstbau-Workshop
Die Gerüstbauer von Feuerwehr- und THW-Jugend beim Gerüstbau-Workshop

Einen Rekord verzeichnet der neunte Technik - Workshop der Handwerkskammer. 49 Jungen und Mädchen nahmen am 9. Workshop der Handwerkskammer in Bad Kreuznach teil. Bereits zum zweiten Mal war die THW-Jugend dabei.
Die Handwerkskammer bot den Jugendlichen den Einblick in Schweißen, Elektrotechnik, Holzbau und Gerüstbau an, so haben die Kids die Möglichkeit, sich von den einzelnen Berufen einen Eindruck zu verschaffen und sich so für die spätere Berufswahl besser orientieren zu können.
Am Morgen war auch der Ausbildungsberater der Handwerkskammer vor Ort. Bei diesem konnten sich die Jungen und Mädchen über aktuelle Ausbildungsplätze vor Ort erkundigen.
Das Projekt Technik - Workshops der Handwerkskammer hat sich aus Sicht der Feuerwehr als Nachwuchsmotivator etabliert. Es ist ein hervorragendes Instrument, technikinteressierte Schüler/innen in Ihrer Eigenschaft als Jugendfeuerwehr- und THW-Mitglied anzusprechen und Berufsorientierung über das Handwerk zu vermitteln, um so Entscheidungshilfen bei der Berufswahl zu geben.
Bei den 49 Teilnehmern/innen sind 12 zum ersten Mal dabei, 37 Kids von THW und Jugendfeuerwehr wiederholten die Workshops. Insgesamt wurden bei den 5 Staffeln an 9 Tagen insgesamt 26 Workshops durchgeführt. Von insgesamt 550 Jugendfeuerwehr Mitgliedern haben bislang 109 Jugendlichen an den Workshops teilgenommen. Erfreulich: Von den 109 Teilnehmern/innen waren 9 % Mädchen, dies zeigt, dass die Technik-Workshops nicht nur was für Jungs ist.
 

 

Gemeinsame Übung von Feuerwehr, DRK und THW

Koordinatenbesprechung am Bereitstellungsraum in Guldental
Koordinatenbesprechung am Bereitstellungsraum in Guldental

Am vergangenen Freitag übten die freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Langenlonsheim, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Langenlonsheim und das Technische Hilfswerk (THW) Bad Kreuznach gemeinsam die Kommunikation mittels Sprechfunk und Kartenkunde. Insgesamt 83 Teilnehmer mit 20 Fahrzeugen fuhren in der gesamten Verbandsgemeinde Langenlonsheim und den Nachbargemeinden verschiedene Ziele an, deren Koordinaten sie zuvor per Funk übermittelt bekamen und selbständig auf Karten finden mussten. 

Auch in Zeiten von Mobiltelefonen und GPS Navigation sind für die Hilfsorganisationen der eigene BOS-Funk und das UTM-Kartensystem wichtige Hilfsmittel. BOS-Funk ist auch dann noch möglich, wenn die Handynetzte überlastet sind. Die UTM-Karten mit ihrem Koordinatensystem führen die Rettungsmannschaften auch zu Zielen abseits von Strassen wenn die gängigen Navigastionssysteme versagen. Damit die Kommunikation und das schnelle Erreichen der Einsatzstelle gut funktioniert, sind regelmäßige gemeinsame Übungen aller Hilfsorganisationen wichtig.

Gruppenbild der Teilnehmer
Gruppenbild der Teilnehmer

Vor dieser Übung war eine intensive Vorbereitung nötig. Das Planungsteam um Frank Jung, dem stellvertretenden Leiter der Führungsstaffel der Verbandsgemeinde, und Beteiligten von DRK und THW haben in über 20 Stunden Funkkanäle festgelegt sowie Aufgaben und Ziele geplant. Der guten Vorbereitung war es zu verdanken, dass sich alle Teilnehmer mit Eifer und Spass and der Übung beteiligten. Die Übungsleitung konnte in der Abschlußbesprechung nach der Übung einen hohen Ausbildungsstand feststellen und bescheinigte Feuerwehr, Rotem Kreuz und Technischem Hilfswerk eine fehlerfreie Zusammenarbeit.

Dass auch die Hilfsorganisationen auf die moderne Technik setzen werden, erläuterte Wehrleiter Frank Brendel bereits zur Begrüßung: "Heute findet die letzte Funkübung dieser Art statt. Im nächsten Jahr wird im Landkreis Bad Kreuznach für die Hilfsorganisationen der Digitalfunk Einzug halten und wir werden mit der neuen Technik üben."   
 

 
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